Vorsitzender der Ortsunion Hennen-Kalthof begeht schweren Vertrauensbruch

Ortsverein

Frei nach


Giovanni Trapattoni:



"Was

 

erlauben

 

Ständeke"
 

 

Die CDU Fraktion / CDU Ortsunion Hennen-Kalthof hat für den Planungsausschuss der Stadt Iserlohn den Antrag gestellt, den Planungsstand bzw. die Planungsabsichten der Verwaltung zum Areal der ehemaligen Hauptschule Hennen zu thematisieren. Als Vorsitzender des SPD Ortsvereins Hennen-Kalthof bin ich von diesem Vorgehen zutiefst enttäuscht und sehe mich veranlasst den angefügten offenen Brief an die Sprecher der Ortsvereine Hennen, Rheinen, Rheinermark zu richten.

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An die Sprecher der Ortsvereine
Hennen-Rheinen-Rheinermark
Herrn Günter Keller
Herrn Michael Glowalla
Herrn Georg Schebesta
Herrn Marco Brost

 

Sehr geehrte Herren,

zunächst einmal danke ich Ihnen sehr, dass Sie meiner Anregung folgend die Thematisierung der zukünftigen Entwicklung und Gestaltung des Areals der ehemaligen Hauptschule Hennen aufgegriffen und zu einem überparteilichen Gespräch eingeladen haben, dass am 04.03.2015 in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Hennen stattgefunden hat und allseits auf eine großes Interesse gestoßen ist.

Mit befremden musste ich nun der heutigen Presse entnehmen, dass die CDU Ortsunion Hennen-Kalthof gemeinsam mit der CDU Fraktion im Rathaus der Stadt Iserlohn den verabredeten Weg nicht mitgegangen ist und ihrerseits das Thema vorantreiben und ohne Not im Planungsausschuss behandeln will.

Ich bin von diesem Vorgehen zutiefst enttäuscht und sehe in dem Verhalten der CDU einen großen, in diesem Prozess nicht hinnehmbaren Vertrauensbruch.

 

Zur Sache:

Aufgeschreckt wurde ich Ende letzten Jahres durch einen Artikel in der lokalen Presse, wonach Frank Ständeke als Vorsitzender der CDU Ortsunion Hennen-Kalthof den Jugendtreff an der ehemaligen Hauptschule Hennen in ein Dorfgemeinschaftshaus umwidmen will um einer noch zu gründenden Dorfgemeinschaft Hennen eine Heimstätte bieten zu wollen.

Ich war sehr erleichtert, dass Sie in einem ersten Sondierungsgespräch mit mir einer Mei-nung waren, dass das ein unmögliches Vorgehen ist, ohne diesen Weg zuvor mit den Ver-tretern der Ortsvereine abgestimmt zu haben bzw. deren Standpunkt eingeholt zu haben.

Darüber hinaus stimmten Sie mit mir überein, dass Einzelmaßnahmen die lediglich einen Teil der Gebäudeinfrastruktur betreffen keinen Sinn ergeben, ohne dass diese in eine ganz-heitliche Konzeption für den Gesamtkomplex passen.

 

In der am 04.03.2015 stattgefundenen Besprechung hat sich im Verlauf der Diskussion die mehrheitliche Meinung verfestigt, dass die Überplanung des Areals unter Berücksichtigung der bestehenden Gebäude ein großes und langfristig angelegtes Projekt ist, dass für die nördlichen Ortsteile Hennen, Rheinen und Rheinermark von zentraler Bedeutung ist.

Alle an der Besprechung teilnehmenden Vertreter der Ratsfraktionen und der Ortsvereine unterstrichen, dass ein solches Projekt nur zu stemmen ist, wenn dafür eine breite Mehrheit über die Fraktions- und Parteigrenzen hinweg unter Einbeziehung einer breiten Bürgerbeteiligung gefunden wird.

Aus diesem Grund wurden sie, die Sprecher der Ortsvereine gebeten, ein Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Iserlohn zu richten um eine Projektgruppe unter Beteiligung der Verwaltung, der Politik und der Vereinsvertreter zu gründen. Wesentliche Aufgabe dieser Projektgruppe sollte die Entwicklung eines Grobkonzeptes für die Überplanung des Geländes der ehemaligen Hauptschule sein, dass möglichst die Interessen einzelner Vereine und Organisationen berücksichtigt. Dieses Grobkonzept sollte dann im Rahmen einer vorgezogener Bürgerbeteiligungen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden. Wesentliche Eckpunkte die das Projekt beinhalten sollte waren:

- Erhalt des Lehrschwimmbeckens

- Bau einer Dreifachturnhalle

- Bau einer Veranstaltungs- und Versammlungsstätte

Mit breiter Mehrheit der Gesprächsteilnehmer wurde dieses Vorgehen begrüßt und zuge-stimmt, dass die Sprecher der Vereinsgemeinschaft das Heft des Handelns in ihren Händen halten sollen und keine parteilichen Einzelgänge erfolgen.

Als Vorsitzender des SPD Ortsvereins Hennen-Kalthof würde ich es sehr begrüßen, wenn sie trotz des Ausscherens der CDU sich weiter für die Gemeinschaft der Ortsvereine federführend in dieser Angelegenheit einbringen und sich das Heft des Handels durch die CDU nicht aus der Hand nehmen lassen. Gerne stehe ich ihnen auch weiterhin zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Armin Moldenhauer

 
 

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