Axourgos: „Neues Jahr zum Neuanfang nutzen“

Presse

Iserlohn. (wasi) Die Zeichen stehen auf Sparen, und so ziehen sich die Vorgaben der Finanzpolitiker durch die Ausschüsse im Rat der Stadt Iserlohn. Verschont bleibt davon auch nicht der Sportausschuss, dessen Vorsitz der 27-jährige Kalthofer Dimitrios Axourgos seit 2008 inne hat.

Als Nachfolger seiner SPD-Parteikollegen Roland Pohlmann und Dagmar Freitag sieht er sich aufgrund aktueller Sachzwänge in einem über Jahre hinweg harmonischen Gremium mittlerweile hohem Konfliktpotenzial ausgesetzt. „Früher ging es darum, wer das Geld bekommt und wer bei seinen Wünschen Abstriche machen musste. Heute geht es eher darum, bei wem man einspart“, erläutert der Studienrat, der am Schwerter Friedrich-Bährens-Gymnasium Geschichte und Sozialwissenschaften unterrichtet.

Insgesamt sieht er den Sportbereich in einer schwierigen Situation. Das macht ein Blick auf die Tagesordnungen der letzten Sitzungen deutlich. Die Schließung des Lägersportplatzes, der Abriss der Heidehalle oder die Schließung eines der Freibäder stehen stellvertretend für die Probleme, mit denen der Sport in Iserlohn zu kämpfen hat.

Dass es bei solchen Themen im einst so einigen Sportausschuss bisweilen hoch her geht, überrascht auch Axourgos nicht, wohl aber die mangelnde Sachlichkeit, mit der einige Diskussionen geführt werden. „Bürger und Sportler können zu Recht nicht nachvollziehen, wie die Diskussion derzeit läuft“, gibt Axourgos zu bedenken. Dass er nach der letzten Sitzung auch öffentlich in die Kritik geriet, hält er für ungerechtfertigt. Er weist darauf hin, dass er CDU-Fraktionschef Rolf Kramer nicht aufgefordert habe, sich zu entschuldigen. Nachzulesen im Protokoll der Sitzung steht lediglich, dass Kramer aufgefordert wurde, darüber nachzudenken, ob er den SED-Vergleich im Zusammenhang mit Oliver Ruhnert so stehen lässt.

Grundsätzlich wünscht sich Dimitrios Axourgos die Rückkehr zur Sachlichkeit. „Nebenkriegsschauplätze sind nicht erforderlich“, sagt er und will die Zeit bis zur nächsten Sitzung, die erst im Februar 2011 stattfindet, nutzen, um Gespräche mit den Beteiligten zu führen - mit dem Ziel, Nebengeräusche abzustellen. „Wir sollten das neue Jahr zum Neuanfang nutzen“, lautet sein Motto.

Dennoch werden unangenehme Themen auch im kommenden Jahr auf der Tagesordnung zu finden sein, und deshalb weist Axourgos darauf hin, dass es gut sei, dass die aktuellen Beschlüsse zu Läger und Heidehalle den Passus enthalten, dass erst etwas geschehe, wenn entsprechende Alternativen gefunden worden sind. Aktuell zeige aber beispielsweise die drohende, vorübergehende Schließung der Albert-Schweitzer-Halle, dass in Iserlohn jede Hallenzeit benötigt werde.

Trotz knapper Kassen soll auch in Zukunft in den Sport investiert werden. Dass dies auch in jüngster Vergangenheit geschehen ist, gerät dabei schon fast in Vergessenheit. So wurde den Keglern mit ihren maroden Bahnen auf der Alexanderhöhe ebenso geholfen wie den Nutzern der Kalthofer Turnhalle mit der Erneuerung der defekten Beleuchtungsanlage. „Der Einspardruck wird aber steigen“, ist Axourgos sicher. Und nicht zuletzt deshalb fordert er alle Beteiligten zu konstruktiver Mitarbeit bei der Suche nach intelligenten Lösungen auf.

Quelle: IKZ-Online vom 16.11.10

 
 

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